Liebes Tagebuch #1

Tagebuch

Liebes Tagebuch,

Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken darüber gemacht, wohin diese Reise gehen soll. Damit meine ich zum Einen die Reise mit mir und meinem Leben, die sich zurzeit ja etwas im Umbruch befindet. Zum Anderen aber meine ich die Reise mit LICHTKIND und diesem Blog, der mich nun schon seit 4 Jahren treu begleitet.
Was ich hier mache, war schon immer sehr persönlich – Wie ein Tagebuch im digitalen Zeitalter. Was diesem Tagebuch hier allerdings noch gefehlt hat, sind die alltäglichen Dinge. Die ganz banalen Sachen, die passieren, während die Tage vorbeiziehen und die das Leben so spannend machen. Und für all jene bedeutsamen Kleinigkeiten ist diese Kategorie. Weil hinter LICHTKIND viel mehr steckt, als nur Fotografie und Poesie. Weil das Lichtkind ein Mensch ist, der Sorgen, Träume und Hoffnungen hat. Und weil dieser Blog hier noch viel mehr ICH werden soll, als er eh schon ist. Kommt ihr mit auf diese Reise? 

Also, was gibt es zu erzählen?

Wie ihr bereits meinem Chaos im Kopf entnehmen konntet, sitze ich zurzeit an meiner Bachelorarbeit. Dass es tatsächlich mal so weit kommt, hätte ich vor einigen Monaten selbst noch nicht gedacht. Nun tickt allerdings meine Uhr bis zur Abgabe und ich gebe mir trotz Karneval und Krankheit die größte Mühe, im Zeitplan zu bleiben. Bisher läuft das eigentlich auch sehr gut.

Was jedoch etwas gewöhnungsbedürftig für mich ist, ist die Tatsache, dass ich nicht mehr in die Uni gehe. Im Moment bestehen meine Tage nur aus Home-Office und der Frage, was ohne Uni-Mensa auf meinen Teller kommt. Und ein bisschen schon aus Kisten packen und ausmisten. Denn, wie ihr wisst, habe ich meine Wohnung gekündigt. Noch so ein großer Schritt, der mir alles andere als leicht gefallen ist. Ein Stück erarbeitete Freiheit, die ich nach 4 Jahren einfach so wieder abgebe, nur um die Miete zu sparen und mich aufs Neue ins Pendler-Leben zu stürzen. Aber alles halb so wild, ich freue mich natürlich auf die kommende Zeit und die vielen spannenden Erfahrungen, die ich sammeln werde! Und für so einen Deko verliebten Menschen wie mich, ist es ein Traum, sich endlich wieder neu einrichten zu können. 😉

Das Tollste am Aus- und Aufräumen ist für mich jedoch das Ausmisten! Jedes Teil, von dem ich mich nach langem Hin und Her trennen kann, ist wie ein kleiner Befreiungsschlag für die Seele. Klamotten, die nicht mehr getragen werden, Unterlagen, die nicht mehr aufgehoben werden müssen und Dinge, die ich einfach nicht mehr sehen kann. Verschenken oder wegschmeißen ist wie eine Wellnesskur für mich. Besonders dann, wenn ich anderen damit noch eine Freude bereiten kann. Ich glaube, wir haben heutzutage viel zu viele Sachen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Viel zu viel Ballast, den wir unnötigerweise mit uns rumschleppen. Und selbst wenn grade kein Umzug ansteht, sollten wir den Jahresanfang einfach mal dazu nutzen, ein bisschen klar Schiff zu machen und uns wieder auf die Dinge zu reduzieren, die wir wirklich benötigen. Das schafft Platz für klare Gedanken und sieht auch endlich wieder ordentlich aus. In diesem Sinne nehme ich mir mal die nächste Chaosecke vor…

Bis dahin, deine Lena.

P.S.: Das Foto zu diesem Beitrag ist auf meinem Heimweg gestern Abend entstanden. Das Pendeln kann also durchaus auch Vorteile haben, wenn man von so einem Sonnenuntergang begleitet wird. 😉

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