Kapitel 4: Tiefschlaf in Seattle

Alaska-Expedition, Unterwegs

Montag, 03:15 Uhr deutsche Zeit: Nach einem 10-stündigen Flug sind wir endlich auf dem  Seattle-Tacoma International Airport gelandet. Während wir den deutschen Boden jedoch bei strahlendem Sonnenschein verlassen haben, werden wir hier von einem dichten, gelblichen und tiefliegendem Dunst empfangen. Die Stimme aus dem Cockpit erklärt uns, dass es sich hierbei aber nicht um gewöhnlichen Nebel handelt, sondern um den Rauch von vielen Waldbränden in Kalifornien, der bis hier oben hin getrieben wird. Und tatsächlich: Als wir das Flugzeug verlassen und das erste Mal amerikanischen Boden unter den Füßen haben, riecht die Luft verbrannt und warm.

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Im Gebäude geht die eigentliche Einreise dann ziemlich schnell: Unsere zahlreichen Gepäckstücke fallen als eine der Ersten vom Band und die vorab beantragten Einreise-Unterlagen werden zügig geprüft und für gut befunden. Grund genug, sich an dieser Stelle erstmal noch eine ruhige Minute mehr zum Ankommen zu gönnen. Und so verarbeiten mit einem frischen Kaffee und einem kalten Sandwich in der Hand die ersten Eindrücke von einem durch und durch entspannten Flughafen. Definitiv ein Kontrastprogramm zum hektischen Getümmel in Frankfurt…

Nach dieser kleinen Verschnaufpause ging es für meinen Vater und mich dann weiter ins Hotel und anschließend zu dem typisch-amerikanischen BBQ nebenan, um vor dem lang ersehnten und tiefen Schlaf noch etwas „Richtiges“ zwischen die Zähne zu bekommen.

Mittlerweile ist es hier viertel vor 8 am Morgen, wir haben die letzte Nacht in einem richtigen Bett und die vorerst letzte warme Dusche genossen und trotz des sparsamen Buffets etwas zu frühstücken gefunden. Der Himmel ist immer noch bewölkt und so träumen wir vielleicht noch ein bisschen von der traumhaften Aussicht, die wir gestern über Grönland hatten…

Nachdem ich diese Zeilen hier beendet habe, geht es für uns weiter zum Hafen von Tacoma, um dort endlich ein langersehntes Wiedersehen zu feiern: Wir treffen unseren Amadeus wieder! Der treue Gefährte hat nun bereits seit 3 Wochen auf uns gewartet und mein Vater und ich können es kaum fassen, bald mit ihm die weiten Straßen in Richtung Norden zu erkunden. Wo wir heute Nacht schlafen? Keine Ahnung. Wir leben einfach von Tag zu Tag. Eines steht allerdings fest: Sobald das Auto beladen ist, geht es erstmal zum nächsten Supermarkt, um sich für den langen Weg nach Alaska zu rüsten…

Also bis bald, ihr Lieben, wir sind dann mal auf der Reise! 🙂

2 Gedanken zu “Kapitel 4: Tiefschlaf in Seattle

  1. hört sich doch bis hierher alles gut an !! weiterhin gespannt auf zeilen und bilder vom land hinterm grossen teich !! alles gute und grüsse von thomas

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