Zurück zur Freude

Hallo Welt, hörst du mich noch?

Heute ist der Tag, an dem ich mich mal wieder zurück melde. Es ist nicht ganz einfach, die Worte wieder zum Fließen zu bekommen, nachdem sie solange verstummt waren. Die Stille kam durch den Stillstand. Und der Stillstand fühlte sich irgendwie noch besser an, als das tragische Hin und Her der Gefühle und Gedanken. So wirklich gut ist allerdings beides nicht.

Daher beende ich von jetzt an dieses passive „Dahin-Leben-in-der-Hoffnung-auf-ein-Leben-wie-vor-Corona“. Dieser Zustand hat mich vielleicht noch durch den ersten Lockdown getragen, mittlerweile müssen wir uns aber wohl eher in einem Leben zurechtfinden, das nicht so ist wie früher, aber dennoch ziemlich lebenswert.

Die Zeiten sind herausfordernd. Alles, was ich kannte, hat sich von einem Tag auf den anderen verändert. Keiner weiß, was hinter der nächsten Kurve auf uns wartet. Aber stehen bleiben und sehnsüchtig zurückblicken in Richtung 2019 schlägt mir mittlerweile genauso aufs Gemüt, wie die absolute Unmöglichkeit, die nähere Zukunft zu planen.

Also versuche ich wieder einen Fuß vor den anderen zu setzen, die steifen Gliedmaßen langsam in Bewegung zu bringen und zu etwas zurückzufinden, das nicht nur hinter mir, sondern auch vor mir liegt: Zurück zur Freude.

Zurück zum Leicht-wie-eine-Feder-fühlen.
Zurück zum Ich-möchte-die-Welt-umarmen-Gefühl.
Zurück zum Überall-zuhause-sein-wo-ich-glücklich-bin.

In dieser Hinsicht war das letzte Wochenende ein wirklich guter Anfang für mich. Wir haben die Stiefel geschnürt und sind wieder rausgefahren. Raus in die Natur, ein Kurzurlaub im Rahmen der Möglichkeiten. Dabei haben wir ein neues Fleckchen Erde erkundet und uns fast so abenteuerlustig gefühlt, wie früher… Nein, wir haben uns so gefühlt, wie wir uns von jetzt an wieder fühlen werden: Glücklich. Lebendig. Komme was wolle.

1 Kommentar

  1. Hallöchen , schön mal wieder was zu hören & lesen von Dir , ja es sind schon komische, unnatürliche Zeiten und auch für uns ( meine Frau und mich ) is von heut auf morgen vieles was für uns selbstverständlich war weggebrochen , Reisen , Wandern einfach was buchen und losfahren , fliegen , schwimmen, das alles fehlt einem auf Dauer dann schon , aber auch einfach die Kinder und Enkel besuchen oder einladen …alles weg und verboten , nachdem uns nun fast 1 1 / 2 Lebensjahre in dieser “ Freiheit “ fehlen hoffen auch wir das das alles irgendwann , in baldigr Zukunft, wieder einigermaßen normale Züge annimmt , in diesem Sinne..fett krasse Grüße aus Wolfsburg und freu Dich auch weiterhin am Leben und der Natur !! Gruß Thomas 😎👍

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