Sonne und Wasser

Das gute Wetter blieb unser treuer Begleiter, je weiter wir wieder nach Süden kamen.

Und nach dem vielen Regen und den kalten Nächten im Zelt fühlte sich das einfach nur gut an! So gut, dass ich bei der nächsten Badestelle die Dusche gegen einen Sprung ins kühle Nass tauschte.

Zur Belohnung gab es dann noch einen traumhaften Sonnenuntergang und Lagerfeuergespräche mit einem jungen Paar aus Deutschland, das sich den gleichen Schlafplatz ausgesucht hatte, wie wir.

Der nächste Tag führte uns in das wohl charmanteste Örtchen des ganzen Urlaubs – Vadstena. Mein Reiseführer sagte dazu nur „Wer auf der Durchreise diesen Ort entdeckt, wünscht sich, er könnte länger hier bleiben“.

Und wie richtig diese Beschreibung war!

Vadstena war wie ein kleines Fleckchen Paradies für uns – unaufgeregt, tiefenentspannt und einfach nur zuckersüß.

Mit dem großen blauen Vätternsee zu unserer Rechten näherten wir uns schließlich immer weiter der Südspitze Schwedens und damit auch dem Ende unserer Reise.

Die letzte Nacht in diesem Land verbrachten wir an der Ostseeküste unweit von Malmö, wo sich der schwedische Sonnenuntergang nochmal von seiner allerschönsten Seite zeigte und wir uns mit anderen Reisenden verquatschten, bis es dunkel wurde.

Nach einem sonnigen Frühstücksstopp in Malmö ging es schließlich mit Sack und Pack wieder zurück nach Dänemark, wo wir die letzte Nacht in einem unscheinbaren Ort nahe des Fährhafens verbrachten.

Dieser erlebnisreiche Sommerroadtrip durch Skandinavien war diesmal alles andere als durchgeplant, aber vermutlich gerade deshalb so besonders!

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