Autor: lenalichtkind

Bloggerin, Fotografin und Geschichtenerzählerin. Entdeckerin in einer Welt voller Wunder.

Mamma Mia!

Bella Italia, Poesie, Unterwegs 12. Juni 2019

Oder: Mit Mutti nach Rom

Knapp ein Jahr ist es nun her, als Mama und ich unseren einwöchigen Mädels-Städte-Trip mit einer Prise Dolce Vita gebucht haben. Und vor ein paar Wochen war es dann auch endlich so weit: Inmitten eines kalten Schneegestöbers verabschiedeten wir uns vom deutschen Boden und begaben uns auf den kurzen Flug nach Rom – ins historische Herz von Italien.

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Tief im Westen

Gedanken, Leben, Poesie 17. Mai 2019

… Wo die Sonne verstaubt.

Nein. Das war einmal.
Mittlerweile hat sich der graue Pott in ein grünes Fleckchen Erde verwandelt, das auf seine ganz eigene Weise ziemlich zauberhaft ist.

Gut 6 Wochen ist es nun her, dass mein neues Studentenleben mich nach Bochum gezogen hat. Mein Personalausweis ähnelt damit zunehmend einer voll plakatierten Litfaßsäule, da mir dieser Umzug bereits den dritten „Adress-Änderungs-Aufkleber“ beschert hat.

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Leise Reise

Gedanken, Leben, Poesie 22. April 2019

Es gibt viele Arten zu reisen.

Zum Beispiel als Entdecker, einfach so mitten hinein ins Blaue und Unbekannte. Oder als perfekt vorbereiteter Tourist, der alle möglichen Reiseführer schon 2 Monate im Voraus vollständig inhaliert hat. Man kann auch ganz leise reisen. Ohne viel Aufsehen. Wie ein stiller Beobachter aus dem Schatten heraus. Und dann gibt es natürlich noch die absoluten Individualisten. Das sind die, die aus jedem Moment etwas ganz Besonderes machen wollen. Die dahin reisen, wo es anderen zu unbequem wird. 

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Welt der Wunder

Leben, Poesie, Unterwegs 21. Dezember 2018

Es ist mal wieder so weit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu und jeder beginnt zwischen dem ganzen Weihnachtsgeschenke-Trubel darüber nachzudenken, was 2018 alles so passiert ist…

War es ein gutes Jahr?
Eines, das alles verändert hat?
Ein durchwachsenes oder gar schweres Jahr?
Oder war es ein Jahr, das einfach nur eines von vielen bleibt?

Mein 2018 könnte ich rückblickend wohl am besten als schwindelerregenden Höhenflug bezeichnen. Es war wie eine Reise von einem Ende zum nächsten Anfang und im Herz des Ganzen erlebte ich die größte Reise von allen. Weiterlesen

Kapitel 14: Epilog

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 22. September 2018

Jede gute Geschichte endet mit einem richtigen Nachwort. Wenn der Leser herzklopfend die letzten Zeilen verschlungen hat, fliegen ihm immer noch offene Fragen durch den Kopf: Wie geht es weiter? War das jetzt schon alles? Oder gibt es vielleicht eine Fortsetzung?

Auch unser Buch endet nicht einfach so mit dem Rückflug nach Deutschland. Wir haben auf der Reise so viel erlebt, das es nun zu verarbeiten gilt und wir haben genauso viel Lust wie ihr, den Traum noch ein bisschen weiter leben zu lassen. Alaska ist noch nicht vorbei.  Weiterlesen

Kapitel 13: Zurück in der Stadt

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 12. September 2018

Die letzte große Etappe unserer nun 3-wöchigen Reise führte uns von Williams Lake über Whistler bis runter nach Vancouver. Dabei entschieden wir uns wieder für eine andere Route im Vergleich zum Hinweg und fuhren den sogenannten „Sea to Sky“-Highway. Auch wenn „Sky to Sea“ in unserem Falle durchaus treffender gewesen wäre, begriff ich schnell, warum die Straße diesen Namen trug. Zuerst schraubten wir uns über unendlich viele Serpentinen gefühlt bis in den Himmel hinauf, nur um dann einige Zeit später und mit 1.000 Metern Höhenunterschied die kanadische Westküste zu erreichen. Dabei überschritten wir nach 20 Tagen Roadtrip auch die magische „10.000 Kilometer“-Grenze! Auf dem letzten Foto seht ihr allerdings nur 9.999,9 Kilometer, weil Amadeus nicht so weit zählen kann, wie wir gefahren sind…  Weiterlesen

Kapitel 12: Wo die wahren Cowboys wohnen

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 10. September 2018

Für den Rückweg durch Kanada entschieden wir uns diesmal für eine etwas andere Route im Vergleich zu der, die wir vor 2 Wochen gefahren waren. Der Grund dafür war Dawson City, die Stadt in der es den Zeh im Whiskey gab und die deswegen schon länger auf unserer To-Do-Liste stand. Natürlich hatte ich mir Dawson City eher rustikal, als Großstadt-mäßig vorgestellt, aber was uns dort erwartete war, dann doch irgendwie ganz anders. Die „Stadt“ lässt sich am besten als ein 1A-Wild-Western-Filmset beschreiben. Wenn man dort über die staubigen Straßen läuft, rechts und links Saloons und Bars, dann wartet man an der nächsten Ecke wirklich nur noch auf den rollenden Busch und das beliebte Schießduell. In Dawson City liegt die tragende Mundharmonika-Musik förmlich in der Luft und wenn es irgendwo noch wahre Cowboys gibt, dann hier! Weiterlesen