Dreiviertel vom Jahr

So, das wars dann wohl auch mit dem Sommer 2020, denn Dreiviertel vom Jahr sind rum.

Vor meinem Fenster schieben sich dunkle Wolken über den stürmischen Herbsthimmel, während ich die Kuschelpullis wieder in den Kleiderschrank räume. Es war ein anderer Sommer in einem verwirrenden und beängstigenden Jahr.

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Wandern im Ruhrgebiet

Eigentlich hätte ich jetzt unseren Amadeus mit Dachzelt gepackt und mich zusammen mit meinem Freund auf den Weg nach Slowenien gemacht. Doch eine weltweite Ausnahmesituation ist unserem Camping-Abenteuer in die Quere gekommen. Also habe ich stattdessen in neue Sommerwanderschuhe investiert und mich auf eine Entdeckungsreise durch das Ruhrgebiet begeben…

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Selfie mit Alpaka

Was ist super-flauschig, ulkig-süß und riecht ein bisschen nach Popcorn? Richtig. Ein Alpaka!

Und genau mit diesen tollen Tieren durften meine Mutter und ich gestern spazieren gehen. Den Gutschein für die Alpaka-Wanderung hatte ich ihr zu Weihnachten geschenkt – nichts ahnend, wie schnell sich diese flauschigen Wesen in mein Herz hüpfen würden. Alpakas sind auf ihre liebevolle Art wahnsinnig witzig und wirken so, als hätten sie die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen.

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Tief im Westen

… Wo die Sonne verstaubt.

Nein. Das war einmal.
Mittlerweile hat sich der graue Pott in ein grünes Fleckchen Erde verwandelt, das auf seine ganz eigene Weise ziemlich zauberhaft ist.

Gut 6 Wochen ist es nun her, dass mein neues Studentenleben mich nach Bochum gezogen hat. Mein Personalausweis ähnelt damit zunehmend einer voll plakatierten Litfaßsäule, da mir dieser Umzug bereits den dritten „Adress-Änderungs-Aufkleber“ beschert hat.

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Leise Reise

Es gibt viele Arten zu reisen.

Zum Beispiel als Entdecker, einfach so mitten hinein ins Blaue und Unbekannte. Oder als perfekt vorbereiteter Tourist, der alle möglichen Reiseführer schon 2 Monate im Voraus vollständig inhaliert hat. Man kann auch ganz leise reisen. Ohne viel Aufsehen. Wie ein stiller Beobachter aus dem Schatten heraus. Und dann gibt es natürlich noch die absoluten Individualisten. Das sind die, die aus jedem Moment etwas ganz Besonderes machen wollen. Die dahin reisen, wo es anderen zu unbequem wird. 

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Welt der Wunder

Es ist mal wieder so weit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu und jeder beginnt zwischen dem ganzen Weihnachtsgeschenke-Trubel darüber nachzudenken, was 2018 alles so passiert ist…

War es ein gutes Jahr?
Eines, das alles verändert hat?
Ein durchwachsenes oder gar schweres Jahr?
Oder war es ein Jahr, das einfach nur eines von vielen bleibt?

Mein 2018 könnte ich rückblickend wohl am besten als schwindelerregenden Höhenflug bezeichnen. Es war wie eine Reise von einem Ende zum nächsten Anfang und im Herz des Ganzen erlebte ich die größte Reise von allen. Als dieses Jahr noch in seinen Kinderschuhen steckte, steckte auch ich fest: In viel zu viel Literatur für ein Projekt namens „Bachelorarbeit“, das anfangs einfach völlig unmöglich erschien. Im April war es dann aber tatsächlich geschafft und genau 2 Wochen nach dem Ende der Regelstudienzeit verabschiedete ich mich von meinem Studentenleben.

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Ein Häschen auf Reisen

Ich habe einen Flug gebucht. Ende Dezember geht es für mich nach Krakau, einer unbekannten Stadt in einem Land, in dem ich noch nie gewesen bin. Das wird zwar nicht meine erste Reise sein, aber trotzdem kribbelt es schon jetzt in meinem Bauch, als wären dort tausend Schmetterlinge zuhause. Ich bin kein Abenteuerlöwe mit einem siebten Entdeckersinn. Das war ich noch nie. Ich bin vielmehr ein Heimweh-Häschen, das seine gemütliche Höhle stets der wilden Welt da draußen vorziehen würde. Und nun packe ich bald die Koffer, um mit einer meiner liebsten Freundinnen völliges Neuland zu erkunden.

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Ming Stadt

Mein liebes Köln, wir müssen mal reden! 

Was hast du bloß mit mir angestellt? Ich streife nun schon fast fünf Jahre durch deine Straßen und nie hätte ich mir auch nur zu träumen gewagt, dass man sich so hoffnungslos verlieben kann. In eine Stadt. Und dass sich ein einfacher Umzug, ein Tapetenwechsel wie jeder andere, so schrecklich schwer anfühlen wird. Dieser Text hier ist also nur für dich, du zauberhaftes Fleckchen Erde. Weil du mir gezeigt hast wie man vertraut, lacht, lernt, liebt, weint, vermisst, verzweifelt, verzeiht, Grenzen überwindet und eine Heimat findet. Und weil ich in diesen letzten 4 1/2 Jahren endlich begriffen habe, was es bedeutet, wirklich zu leben. Danke dafür. Die folgende Geschichte gehört nur uns.

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