Kategorie: Leben

Tief im Westen

Gedanken, Leben, Poesie 17. Mai 2019

… Wo die Sonne verstaubt.

Nein. Das war einmal.
Mittlerweile hat sich der graue Pott in ein grünes Fleckchen Erde verwandelt, das auf seine ganz eigene Weise ziemlich zauberhaft ist.

Gut 6 Wochen ist es nun her, dass mein neues Studentenleben mich nach Bochum gezogen hat. Mein Personalausweis ähnelt damit zunehmend einer voll plakatierten Litfaßsäule, da mir dieser Umzug bereits den dritten „Adress-Änderungs-Aufkleber“ beschert hat.

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Leise Reise

Gedanken, Leben, Poesie 22. April 2019

Es gibt viele Arten zu reisen.

Zum Beispiel als Entdecker, einfach so mitten hinein ins Blaue und Unbekannte. Oder als perfekt vorbereiteter Tourist, der alle möglichen Reiseführer schon 2 Monate im Voraus vollständig inhaliert hat. Man kann auch ganz leise reisen. Ohne viel Aufsehen. Wie ein stiller Beobachter aus dem Schatten heraus. Und dann gibt es natürlich noch die absoluten Individualisten. Das sind die, die aus jedem Moment etwas ganz Besonderes machen wollen. Die dahin reisen, wo es anderen zu unbequem wird. 

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Welt der Wunder

Leben, Poesie, Unterwegs 21. Dezember 2018

Es ist mal wieder so weit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu und jeder beginnt zwischen dem ganzen Weihnachtsgeschenke-Trubel darüber nachzudenken, was 2018 alles so passiert ist…

War es ein gutes Jahr?
Eines, das alles verändert hat?
Ein durchwachsenes oder gar schweres Jahr?
Oder war es ein Jahr, das einfach nur eines von vielen bleibt?

Mein 2018 könnte ich rückblickend wohl am besten als schwindelerregenden Höhenflug bezeichnen. Es war wie eine Reise von einem Ende zum nächsten Anfang und im Herz des Ganzen erlebte ich die größte Reise von allen. Weiterlesen

Und wieder grüßt der Ernst des Lebens.

Gedanken, Leben, Poesie 17. April 2018

Die Worte, die ich nun schreiben werde, hätte ich mir vor einem Jahr wahrscheinlich selbst noch nicht geglaubt.

Aber Zeiten ändern sich. Und Pläne umso mehr.

In der letzten Woche habe ich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben und somit das letzte bisschen Studentenleben offiziell in den Briefkasten geschmissen. Nun habe ich zwar keine Prüfungen mehr, aber bald ein Vollzeitpraktikum, das meine Tage füllt. Statt Creditpoints sammle ich jetzt Erfahrungen. Und statt eigener Studentenbude ziehe ich dafür wieder bei Mutti ein.  Weiterlesen

Liebes Tagebuch #1

Leben, Poesie, Tagebuch 1. März 2018

Liebes Tagebuch,

Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken darüber gemacht, wohin diese Reise gehen soll. Damit meine ich zum Einen die Reise mit mir und meinem Leben, die sich zurzeit ja etwas im Umbruch befindet. Zum Anderen aber meine ich die Reise mit LICHTKIND und diesem Blog, der mich nun schon seit 4 Jahren treu begleitet.
Was ich hier mache, war schon immer sehr persönlich – Wie ein Tagebuch im digitalen Zeitalter. Was diesem Tagebuch hier allerdings noch gefehlt hat, sind die alltäglichen Dinge. Die ganz banalen Sachen, die passieren, während die Tage vorbeiziehen und die das Leben so spannend machen. Und für all jene bedeutsamen Kleinigkeiten ist diese Kategorie. Weil hinter LICHTKIND viel mehr steckt, als nur Fotografie und Poesie. Weil das Lichtkind ein Mensch ist, der Sorgen, Träume und Hoffnungen hat. Und weil dieser Blog hier noch viel mehr ICH werden soll, als er eh schon ist. Kommt ihr mit auf diese Reise?  Weiterlesen

Chaos im Kopf

Gedanken, Leben, Poesie 20. Februar 2018

Es ist zurzeit nicht einfach, die richtigen Worte zu finden. Meine Gedanken wirbeln wild durcheinander, sind mal hier, mal dort und manchmal auch nirgendwo. In den kommenden Wochen und Monaten wird vieles ein Ende finden, das lange Zeit mein Leben ausgemacht hat. In anderen Geschichten stehe ich allerdings noch ganz am Anfang und habe nicht den leisesten Schimmer, wohin sie mich führen werden. Es ist eine Zeit des Umbruchs und ich habe das Gefühl, dass sich alle meine Teile im Winde zerstreuen, nur um sich in einer völlig neuen Formation wieder zusammenzusetzen. Was für ein Mensch werde ich dann sein? Weiterlesen

Mehr Liebe, bitte.

Gedanken, Leben, Poesie 3. Dezember 2017

Erster Advent, erster Schnee und plötzlich wieder ganz viel Besinnlichkeit. Weihnachten steht vor der Tür und somit auch das Fest der Familie, des Beisammenseins und der Liebe. Wenn ich mich in dieser Welt aber mal genauer umschaue, fällt es mir immer schwerer sie zu finden. Die Liebe. Die Medien sind voll von schlechten Nachrichten und  im Internet regiert die Hetze. Wann haben wir nur angefangen, zu hassen statt zu lieben? Zu verurteilen statt zu verstehen? Wegzuschauen statt zu helfen?  Weiterlesen

Ein Häschen auf Reisen

Leben, Poesie, Unterwegs 25. November 2017

Ich habe einen Flug gebucht. Ende Dezember geht es für mich nach Krakau, einer unbekannten Stadt in einem Land, in dem ich noch nie gewesen bin. Das wird zwar nicht meine erste Reise sein, aber trotzdem kribbelt es schon jetzt in meinem Bauch, als wären dort tausend Schmetterlinge zuhause. Ich bin kein Abenteuerlöwe mit einem siebten Entdeckersinn. Das war ich noch nie. Ich bin vielmehr ein Heimweh-Häschen, das seine gemütliche Höhle stets der wilden Welt da draußen vorziehen würde. Und nun packe ich bald die Koffer, um mit einer meiner liebsten Freundinnen völliges Neuland zu erkunden. Weiterlesen

Ming Stadt

Geschichten, Leben, Poesie 8. Oktober 2017

Mein liebes Köln, wir müssen mal reden! 

Was hast du bloß mit mir angestellt? Ich streife nun schon fast fünf Jahre durch deine Straßen und nie hätte ich mir auch nur zu träumen gewagt, dass man sich so hoffnungslos verlieben kann. In eine Stadt. Und dass sich ein einfacher Umzug, ein Tapetenwechsel wie jeder andere, so schrecklich schwer anfühlen wird. Dieser Text hier ist also nur für dich, du zauberhaftes Fleckchen Erde. Weil du mir gezeigt hast wie man vertraut, lacht, lernt, liebt, weint, vermisst, verzweifelt, verzeiht, Grenzen überwindet und eine Heimat findet. Und weil ich in diesen letzten 4 1/2 Jahren endlich begriffen habe, was es bedeutet, wirklich zu leben. Danke dafür. Die folgende Geschichte gehört nur uns. Weiterlesen

Von Reue bekommt man Falten

Gedanken, Leben, Poesie 6. September 2017

Je älter man wird, desto mehr Verantwortung lastet plötzlich auf den zarten Schultern. Es geht nicht mehr nur um die Frage, wer die letzten Hausaufgaben gemacht hat oder wie man die unverhoffte Freistunde am besten nutzen könnte. Auf einmal machen wir uns Sorgen um den Kontostand, den leeren Kühlschrank, die schmutzige Wäsche oder sogar um die Zukunft. Denn die Entscheidungen, die wir treffen, tangieren plötzlich auch die Menschen in unserer Umwelt. Das lässt die Konsequenzen, die wir Tag für Tag tragen müssen, immer schwerer erscheinen.  Weiterlesen