Kategorie: Poesie

Welt der Wunder

Leben, Poesie, Unterwegs 21. Dezember 2018

Es ist mal wieder so weit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu und jeder beginnt zwischen dem ganzen Weihnachtsgeschenke-Trubel darüber nachzudenken, was 2018 alles so passiert ist…

War es ein gutes Jahr?
Eines, das alles verändert hat?
Ein durchwachsenes oder gar schweres Jahr?
Oder war es ein Jahr, das einfach nur eines von vielen bleibt?

Mein 2018 könnte ich rückblickend wohl am besten als schwindelerregenden Höhenflug bezeichnen. Es war wie eine Reise von einem Ende zum nächsten Anfang und im Herz des Ganzen erlebte ich die größte Reise von allen. Weiterlesen

Kapitel 14: Epilog

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 22. September 2018

Jede gute Geschichte endet mit einem richtigen Nachwort. Wenn der Leser herzklopfend die letzten Zeilen verschlungen hat, fliegen ihm immer noch offene Fragen durch den Kopf: Wie geht es weiter? War das jetzt schon alles? Oder gibt es vielleicht eine Fortsetzung?

Auch unser Buch endet nicht einfach so mit dem Rückflug nach Deutschland. Wir haben auf der Reise so viel erlebt, das es nun zu verarbeiten gilt und wir haben genauso viel Lust wie ihr, den Traum noch ein bisschen weiter leben zu lassen. Alaska ist noch nicht vorbei.  Weiterlesen

Kapitel 13: Zurück in der Stadt

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 12. September 2018

Die letzte große Etappe unserer nun 3-wöchigen Reise führte uns von Williams Lake über Whistler bis runter nach Vancouver. Dabei entschieden wir uns wieder für eine andere Route im Vergleich zum Hinweg und fuhren den sogenannten „Sea to Sky“-Highway. Auch wenn „Sky to Sea“ in unserem Falle durchaus treffender gewesen wäre, begriff ich schnell, warum die Straße diesen Namen trug. Zuerst schraubten wir uns über unendlich viele Serpentinen gefühlt bis in den Himmel hinauf, nur um dann einige Zeit später und mit 1.000 Metern Höhenunterschied die kanadische Westküste zu erreichen. Dabei überschritten wir nach 20 Tagen Roadtrip auch die magische „10.000 Kilometer“-Grenze! Auf dem letzten Foto seht ihr allerdings nur 9.999,9 Kilometer, weil Amadeus nicht so weit zählen kann, wie wir gefahren sind…  Weiterlesen

Kapitel 12: Wo die wahren Cowboys wohnen

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 10. September 2018

Für den Rückweg durch Kanada entschieden wir uns diesmal für eine etwas andere Route im Vergleich zu der, die wir vor 2 Wochen gefahren waren. Der Grund dafür war Dawson City, die Stadt in der es den Zeh im Whiskey gab und die deswegen schon länger auf unserer To-Do-Liste stand. Natürlich hatte ich mir Dawson City eher rustikal, als Großstadt-mäßig vorgestellt, aber was uns dort erwartete war, dann doch irgendwie ganz anders. Die „Stadt“ lässt sich am besten als ein 1A-Wild-Western-Filmset beschreiben. Wenn man dort über die staubigen Straßen läuft, rechts und links Saloons und Bars, dann wartet man an der nächsten Ecke wirklich nur noch auf den rollenden Busch und das beliebte Schießduell. In Dawson City liegt die tragende Mundharmonika-Musik förmlich in der Luft und wenn es irgendwo noch wahre Cowboys gibt, dann hier! Weiterlesen

Kapitel 11: Ein Hühnchen und das Dach der Welt

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 9. September 2018

Das letzte Ziel auf unserer Alaska-Reise sollte ein Örtchen namens „Chicken“ (zu deutsch: Hühnchen) sein. Wobei es sich dabei eher um eine lose Ansammlung von wenigen Häusern handelte, die nicht weit von der kanadischen Grenze entfernt war. In Chicken gab es mehr Hühner als Menschen, manche aus Holz, andere gefiedert, einige bloß angedeutet. Alles in allem bestand „Downtown“ aus dem Chicken-Souvenir-Shop, dem Chicken-Saloon und dem Chicken-Café – mit Hühnchendeko versteht sich. Weiterlesen

Kapitel 10: Der Berg der Berge

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 7. September 2018

Kennt ihr eigentlich schon die Geschichte von Christopher McCandless? Im wahren Leben, wie auch in dem mitreißenden Film „Into the wild“ zog der junge Mann aus, um in der tiefsten Wildnis von Alaska sich selbst oder vielleicht auch etwas ganz anderes zu finden. Worauf er dabei jedoch tatsächlich stieß war der sogenannte „Magic Bus“, ein Linienbus der Nummer 142 aus Fairbanks, welcher auf geheimnisvolle Weise an diesen doch so einsamen Ort gelangt war. Weiterlesen

Kapitel 9: Bis zum Nordpol und noch weiter

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 5. September 2018

Guten Morgen aus Kanada! Nach nun 4 Tagen Internet-Abstinenz melden wir uns wieder zurück und wenn ihr die folgenden Zeilen lest, werdet ihr verstehen, warum wir kurzzeitig unerreichbar waren…

Unser weiter Weg nach Norden führte uns schließlich nach Delta Junction und damit auch an das offizielle Ende des Alaska Highway. Der „Highway“ ist im Rückblick betrachtet zwar nicht mehr als eine 2-spurige Schlagloch-Piste, dafür brachte er uns jedoch endlich ins lang ersehnte Alaska (Haines war ja nur ein kleiner Vorgeschmack auf das große Land…)! Weiterlesen

Kapitel 8: Stadt der Adler

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 31. August 2018

Eigentlich lag Haines gar nicht auf unserer Route. Noch dazu war der Weg dorthin eine ewig lange Straße, die erst mit dem Wasser des Lynn-Kanals aufhörte. Aber dennoch war dieses Hafenstädtchen ganz fest auf meiner To-Do-Liste und heute kann ich sagen: Haines ist definitiv die schönste Sackgasse der Welt. Wie auf wundersame Weise wurde das Örtchen bisher von dem üblichen Touristenrummel verschont, der andere Städte an der Küste bereits völlig verschlungen hat. Haines hat einen etwas rauen und rustikalen Charme, der jedoch immer wieder von reichlich Liebe zum Detail aufpoliert wird. Dank dem süßen Café-Häuschen von Sarah J. waren wir jeden Morgen gut versorgt und den Rest des Tages verbrachten wir mit der sehr erfolgreichen Jagd nach Bildern von den wilden Tieren Alaskas. Weiterlesen

Kapitel 6: Wilder, wilder Westen

Alaska-Expedition, Poesie, Unterwegs 27. August 2018

Wir sind nun schon seit einer Woche in dem Land auf der anderen Seite der Welt und ich muss sagen: Wir machen das bisher alles sehr gut! Der Auf- und Abbau des Dachzeltes wird so langsam zur Routine, die einzelnen Tagesziele konnten wir immer gut erreichen und insgesamt haben wir uns einfach super eingespielt. Am besten sind wir dabei jedoch in Punkto Improvisation. Wenn der Föhn zu wenig Strom zum Föhnen hat, dann muss eben eine Mütze als Haartrockner herhalten. Und der fehlende Spiegel wird dann kurzerhand durch die getönte Heckscheibe ersetzt. Das Schöne an dieser Einfachheit ist aber, dass man jeden Tag an einem anderen Ort aufwachen kann und dadurch unglaublich viele Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten kennenlernt.  Weiterlesen