Krokusduft und Meeresluft

Vor ein paar Wochen sind wir spontan Richtung Meer gefahren.

Für uns als NRW’ler ist die niederländische Küste quasi nur einen Katzensprung entfernt und so ging es mit Kaffee und Kamera erstmal nach Utrecht.

In dieses feine Städtchen hatte ich mich bereits verliebt, als wir das erste Mal da waren. Damals war es jedoch ziemlich regnerisch und kalt, sodass eine Kanufahrt durch die Kanäle nicht ganz so verlockend klang. Nun lächelte uns die Sonne aber bereits an der Landesgrenze entgegen, dem Paddelabenteuer stand also nichts mehr im Weg. Außer vielleicht unsere mangelnde Fähigkeit, geradeaus zu rudern …

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Winterzauber in Südfinnland

Das Eis knistert unter den Rädern unseres Flugzeugs, als wir in Helsinki landen. Ich schaue aus dem kleinen Fenster und das Erste, was ich erkennen kann, ist Schnee. Dann öffnen sich die Türen und eine trockene Kälte umfängt mich.

Mit dem Zug geht es schließlich weiter ins Zentrum der finnischen Hauptstadt. Es ist gerade einmal früher Nachmittag, doch die Dämmerung senkt sich bereits über die Landschaft. Ich betrachte die an uns vorbeiziehende Welt aus Eis und Dunkelheit und bekomme eine leise Ahnung davon, was uns hier in den nächsten Tagen erwarten wird …

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Die hohe Küste

Nach einem letzten Frühstück in der Hauptstadt folgten wir der Küstenstraße weiter in Richtung Norden. Wir hatten zwar keine feste Reiseroute, aber wenn wir später entspannt durchs Landesinnere zurückfahren wollten, musste heute der Tag sein, an dem wir uns wieder nach Süden wenden.

Die letzte Etappe bis zum höchsten Punkt unseres Roadtrips.

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Zurück in Stockholm

Die nächsten Tage verbrachten wir im Herzen von Stockholm und tauschten somit kurzzeitig den Schlafsack gegen ein Hotelbett ein.

Seit ich das letzte mal in dieser Stadt war, hat sich ihr Charme in keinster Weise verändert. Die kleinen Gassen, zahlreichen Brücken und die wilde Mischung verschiedenster Bauwerke gefielen mir immer noch genauso gut, wie bereits vor 6 Jahren.

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Das erste Licht des Tages

Es regnete die ganze Nacht.

Gegen 4 Uhr morgens konnte ich das Prasseln über mir schließlich nicht mehr ignorieren – zumal wir unser Lager direkt neben einem See aufgeschlagen hatten und ich mich in Gedanken schon mit nassen Füßen das Zelt einpacken sah. Nun, da ich also schonmal wach war, betrachtete ich die nasse Welt aus dem Zeltfenster heraus und wagte einen Blick auf meine Wetter-App… Und tatsächlich: Es bestand eine geringe Chance auf einen trockenen Sonnenaufgang am Klippenrand.

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Hej Freiheit!

Zwischen Masterarbeit und Pandemie bedingten Planänderungen,
zwischen Homeoffice-Lethargie und Aprilwetter im Juli,
habe ich diesen Sommer einfach mal die Koffer gepackt.

Zusammen mit Papa, Amadeus und Dachzelt sollte es nach Schweden gehen – Ein Sommerroadtrip Richtung Norden.

Dabei bestand der einzige Plan jedoch aus „Wir fahren mal die Küste entlang nach oben“, was für eine durchgeplante Reiseführerleseratte wie mich schon etwas mehr als gewöhnungsbedürftig war …

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Zurück zur Freude

Hallo Welt, hörst du mich noch?

Heute ist der Tag, an dem ich mich mal wieder zurück melde. Es ist nicht ganz einfach, die Worte wieder zum Fließen zu bekommen, nachdem sie solange verstummt waren. Die Stille kam durch den Stillstand. Und der Stillstand fühlte sich irgendwie noch besser an, als das tragische Hin und Her der Gefühle und Gedanken. So wirklich gut ist allerdings beides nicht.

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Dreiviertel vom Jahr

So, das wars dann wohl auch mit dem Sommer 2020, denn Dreiviertel vom Jahr sind rum.

Vor meinem Fenster schieben sich dunkle Wolken über den stürmischen Herbsthimmel, während ich die Kuschelpullis wieder in den Kleiderschrank räume. Es war ein anderer Sommer in einem verwirrenden und beängstigenden Jahr.

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