Noch einmal Ersti sein

Leben, Unterwegs

Früher war ja alles besser.

Als man noch unschuldiger Erstsemester war und voller Euphorie dieses neuartige Studentenleben gefeiert hat. Prüfungsstress, Bachelorarbeit und Zweifel an den eigenen Entscheidungen schienen noch so unglaublich weit entfernt. Heute sitze ich hier im fünften Semester meines mittlerweile zweiten Studienganges und würde die Zeit gerne ein Stück zurückdrehen. Oder nochmal in die Eifel fahren. Denn mitten im Nirgendwo zwischen idyllischer Waldlandschaft und feuchtfröhlichen Trinkspielen durfte ich wieder Ersti sein – zumindest für ein Wochenende.

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Heute für immer

Gedanken, Leben

Die Zeit fliegt an mir vorbei.
Viel zu schnell vergehen die Nächte, die doch gerade erst dabei sind, länger zu werden. Kaum zu glauben, dass schon fast die Hälfte von diesem Jahr hinter uns liegt. Irgendwie ist das mit all den guten Dingen so. Die zauberhaften Goldmomente sind flüchtig – ein kurzes Glitzern, das sich nicht einfangen lässt.
Und mitten in diesem Funkeln stehe ich da und versuche, das Glück zu halten.

Und morgen die Zukunft

Gedanken, Leben

Was machst du, wenn die Zukunft plötzlich morgen ist?

Ich bin ein liebevoller Alles-Planer. Stunde um Stunde kann ich damit verbringen, mir alles bis ins kleinste Detail zu zerlegen und durchzudenken. Blitzeblank polierte Luftschlösser – Das Thema hatten wir bereits. Aber was passiert, wenn diese Schlösser auf einmal nicht mehr so wolkig weich in weiter Ferne liegen? Wenn das Denken ein Ende hat und nach Taten verlangt wird? 

Et jitt kei Wood

Leben, Unterwegs

Seitdem ich vor drei Jahren von zu Hause ausgezogen bin, führe ich ein Nomadenleben. Familie da, Liebster dort und Freunde überall verstreut.
Ich befinde mich auf der Durchreise. Und das ist nicht gerade die beste Voraussetzung für weitreichende soziale Beziehungen. Vor allem an einer Universität, die mehr als 50.000 junge Menschen zählt, sind enge Freundschaften eine Seltenheit.

8 Tage Sommer

Leben

Man sagt ja, dass jeder Sommer seine eigenen Abenteuer schreibt. Meiner gleicht dieses Jahr wohl eher einer liebevollen Kurzgeschichte.

Noch im Juli hatten wir alle beinahe fest damit gerechnet, während der Ferien mit dem Schlauchboot um die Häuser ziehen – Pardon: paddeln – zu müssen. Gewitter, Überschwemmungen und tagelange Sonnenlosigkeit zerrten nicht nur an den Nerven, sondern auch an der zarten Vorsommerstimmung.

Lieder und Liebe

Leben, Unterwegs

Das diesjährige Weinturm-Open-Air sollte in vielerlei Hinsicht gänzliches Neuland für mich bedeuten. Es sollte mein erstes Festival mit der geliebten Kamera an meiner Seite werden und diesmal meine ich nicht das Einweg-Schätzchen aus dem Drogeriemarkt. Zudem hatte ich mich bis jetzt noch auf kein Musikwochenende gewagt, ohne auch nur einen einzigen Künstler des Line-Ups zu kennen. Und obendrein so fern der Heimat. Doch wie überraschend und anders jene drei Tage wirklich werden sollten, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht im Geringsten erahnen.