Südwärts

Anfang September erlebte ich fast so etwas wie ein Déjà-vu.
Ziemlich genau ein Jahr nach unserer Vater-Tochter-Alaska-Expedition mit Amadeus und Oskar packten wir nun wieder die Camping-Ausrüstung in unseren Amarok. Doch dieses Mal sollte es ein anderes Abenteuer werden.

Europa statt Amerika.
Alpen statt Denali.
In einer Gruppe statt zu zweit.

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Ein versteckter Strand und die besten Muscheln der Welt

Für den letzten Urlaubstag an der Amalfiküste schnürten wir unsere Laufschuhe und besorgten uns eine Wanderkarte in der Touristeninformation von Sorrent. Geplant war ein sportlicher Spaziergang durch die felsige Landschaft zu einem unscheinbaren Dorf namens Sant´ Agata sui Due Golfi.

Ohne eine große Ahnung, was uns dort erwarten könnte,
machten wir uns einfach mal auf den Weg.

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Richtung Raus

Manchmal hat mein innerer Kompass seinen Norden verloren.
Dann dreht er sich nur stetig und hilflos im Kreis, gefangen im rotierenden Alltagstrott. Und während ich ziellos umherwandere, suche ich mir dann etwas, das mir wieder die Richtung weist. Ein Plan, ein Abenteuer, ein Stück Lebendigkeit. Hauptsache, ich bekomme frischen Wind zwischen die erschlafften Segel und einen neuen Norden, der mich antreibt.

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Die weiße Insel

An unserem vorletzten Tag in Bella Italia spazierten wir bereits früh am Morgen die kurvige Kopfsteinpflasterstraße zum Hafen von Sorrent hinunter, um dort die erste Fähre auf eine ganz besondere Insel zu bekommen. Geplant war ein Tagesausflug zu dem felsigen Eiland der Schönen, Reichen und ganz schön Reichen.

Gemeint ist natürlich die Insel Capri, die wohl schickste Perle vor der Amalfiküste, deren weiße Häuser und türkisblaue Buchten einem edlen Hochglanzmagazin entsprungen sein könnten.

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Die doppelte Stadt

Unser erster Tag an der Amalfiküste führte uns direkt wieder ein Stück zurück in Richtung Rom.

Mit dem selben Bummelzug wie am Vortrag ruckelten wir gemächlich
zur wohl best besuchten Ruinenstadt Italiens: Pompeji. Neben der antiken Ausgrabungsstätte gibt es mittlerweile auch eine moderne und großstädtische Version von Pompeji, die im Vergleich zu ihrer alten Schwester aber weitaus weniger spannend daherkommt.

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Veni, Vidi, Wow – Ich kam, sah und staunte

Für unseren letzten Tag in Rom hatte ich mir während der Reiseplanung etwas ganz besonderes ausgesucht.

Schon als kleiner Pöks fand ich die Geschichten der alten Römer wahnsinnig spannend und später war es wohl auch dieses Interesse an Gladiatoren, Kaisern und vergangenen Abenteuern, das mich irgendwie zu meinem großen Latinum brachte. Von meinen Übersetzungsfähigkeiten ist vermutlich nicht mehr viel übrig geblieben, aber als wir nun endlich das Forum Romanum und damit das wahre alte Rom betraten, war ich wieder Feuer und Flamme!

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Prunk, Papst und Kunstgeschichte

Die Morgensonne kitzelte meine Nase, als ich langsam wach wurde.
Tag 4 in Rom weckte uns mit einem strahlend blauen Frühlingshimmel und ließ mich schnell vergessen, zu welch früher Stunde wir aufstehen mussten, um rechtzeitig zur gebuchten Führung im Vatikan zu sein.

Das ist übrigens einer der besten Überlebens-Tipps für alle Rom-Reisenden: Versucht so viel wie möglich im Voraus zu reservieren. Das spart unendlich viel Wartezeit vor so ziemlich jeder wichtigen Sehenswürdigkeit und ist in den meisten Fällen sogar preislich günstiger, wenn man die Seiten der lokalen Anbieter besucht.

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Auf den Straßen der Vergangenheit

Unser dritter Tag in Rom startete mit einer Führung durch antike Grabstätten, die sich in der Erde unter dem vatikanischen Petersdom verbargen. Ich fühlte mich wie in einem Dan Brown-Roman, als ich durch die mystischen Gänge schlich, die zum Schutz der Artefakte in ein schummriges Dämmerlicht getaucht wurden.

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